Deutscher Gewerkschaftsbund

Beschäftigte müssen besser vor sexueller Belästigung geschützt werden

Antidiskriminierungsstelle des Bundes startet Kampagne

BM'in Giffey auf Podium bei  ADS-Kampagne

BM'in Giffey auf Podium bei ADS-Kampagne DGB

Neun Prozent aller Beschäftigten waren im letzten Jahr von sexueller Belästigung betroffen. Das stellt eine aktuelle Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes fest. Besonders häufig sehen sie sich sexualisierten Kommentaren, aber auch Blicken und Gesten ausgesetzt. Zumeist handelt es sich um wiederholte Belästigungen, die oftmals von Kunden oder Patienten ausgehen. Daher sind besonders häufig Beschäftige in den Dienstleistungsberufen, im Gesundheitswesen und im Verkauf betroffen. Betriebs- und Personalräte werden von den meisten Beschäftigen als Anlaufstellen für Betroffene wahrgenommen, aber auch externe, branchenspezifische Beratungsstellen sind wichtig.

Anlässlich der Vorstellung der Studie betonte Bundesfrauenministerin Franziska Giffey: "Wir müssen Lücken in der Umsetzung des Antidiskriminierungsschutzes identifizieren, um die Betroffenen besser zu schützen." Der kommissarische Leiter der Antidiskriminierungsstelle, Bernhard Franke, sieht besonderen Handlungsbedarf bei den Arbeitgebern und forderte die Einbettung des Themas in den Arbeitsschutz. Umso wichtiger ist es daher, dass die Bundesregierung so rasch wie möglich den Internationalen Arbeitsstandard "Gewalt und Belästigung gegenüber Männern und Frauen in der Arbeitswelt" ratifiziert und in nationales Recht umsetzt. Der Arbeitsstandard, den die Internationale Arbeitsorganisation im Juni dieses Jahres verabschiedet hat, setzt dazu ein klares Null-Toleranz-Signal. 

Die ADS startet heute die Kampagne #betriebsklimaschutz

Hier geht's zur ILO-Konvention 190

nur eine Umarmung - sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - ADS

nur eine Umarmung - sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - ADS ADS


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