Deutscher Gewerkschaftsbund

24.04.2023

10 Jahre Rana Plaza

In diesen Tagen jährt sich zum 10. Mal die traurige Katastrophe von Rana Plaza. Am 24. April 2013 stürzte die Textilfabrik Rana Plaza ein. Dabei starben 1.138 Menschen; viele mehr wurden schwer verletzt.

Auch deutsche Unternehmen, darunter KiK, Adler Modemärkte und NKD ließen in Rana Plaza Textilien produzieren.

Die Tragödie stieß eine längst überfällige internationale Debatte über Arbeitsausbeutung in Lieferketten und Verantwortlichkeiten von Unternehmen und Staaten an.

10 Jahre nach der Katastrophe hat sich, auch aufgrund hartnäckiger Lobbyarbeit der Gewerkschaften, einiges in Bangladesch und weltweit geändert.

In Deutschland gilt seit diesem Jahr das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, dieses soll den Schutz von Beschäftigten weltweit verbessern. Das Gesetz ist nur ein erster Schritt, dennoch ist es ein wichtiger Eckpfeiler, um die Menschenrechte und den Umweltschutz global besser zu sichern.  

Auch auf europäischer Ebene wird nun über die Einführung eines EU-Lieferkettengesetzes diskutiert.

 

Der DGB fordert die Bundesregierung auf, das Lieferkettengesetz geschlechtergerecht weiterzuentwickeln: Es muss gewährleisten, dass in allen Bereichen geschlechtsspezifische Aspekte berücksichtigt und Unternehmen auf die Umsetzung der ILO-Übereinkommen Nr. 100, 111 und 190 verpflichtet werden. Hier geht's zum Beschluss A002 vom OBK 2022.

Anlässlich des 10. Jahrestages des Fabrikeinsturzes gedenken wir der Betroffenen und beteiligen uns an Mahnwachen.

 


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