Deutscher Gewerkschaftsbund

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Gewerkschafterin der ersten Stunde: Clara Sahlberg

Im Oktober 1949 trafen sich Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland in München, um den Deutschen Gewerkschaftsbund als Dachverband der deutschen Gewerkschaften zu gründen. Unter ihnen waren 14 Frauen, von denen viele sich schon vor der Nazi-Diktatur für die Arbeiterbewegung engagiert hatten und teilweise auch im Widerstand aktiv waren. Mit dabei war Clara Sahlberg.

 

 

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Clara Sahlberg


Clara Sahlberg, 1890 – 1977, war gelernte Schneiderin und seit 1909 erst Bürohilfskraft, ab 1912 Gewerkschaftssekretärin beim Gewerkverein der Heimarbeiterinnen für Kleider- und Wäschekonfektion. Ab 1914 war sie dort Beisitzerin im Hauptvorstand.

Nach der Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nazis 1933 war sie zunächst arbeitslos. Dann arbeitete sie beim Arbeitsamt Berlin. Dort verhalf sie als Gegnerin des Regimes anderen Verfolgten zu „Unbedenklichkeitsbescheinigungen“. Nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 half sie dem untergetauchten christlichen Gewerkschaftsführer und Widerstandskämpfer Jakob Kaiser und seiner Frau mit gefälschten Arbeitsbüchern und Lebensmittelkarten.

Nach Kriegsende wirkte Clara Sahlberg zunächst in der Ost-CDU und dem FDGB in der sowjetischen Zone. 1948 ging sie jedoch in den Westen und war dort bis zu ihrem Ruhestand 1955 für die ÖTV (heute ver.di) tätig.


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