Deutscher Gewerkschaftsbund

Wir feiern 70 Jahre DGB

Gewerkschafterin der ersten Stunde: Maria Weber

Im Oktober 1949 trafen sich Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland in München, um den Deutschen Gewerkschaftsbund als Dachverband der deutschen Gewerkschaften zu gründen. Unter ihnen waren 14 Frauen, von denen viele sich schon vor der Nazi-Diktatur für die Arbeiterbewegung engagiert hatten und teilweise auch im Widerstand aktiv waren. Mit dabei war Maria Weber.

 

 

DGB

Maria Weber


Maria Weber, 1919 – 2002, wurde 1956 als Nachfolgerin von Thea Harmuth Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB und 1972 zur ersten weiblichen Vize-Vorsitzenden. Das Amt hatte sie bis 1982 inne.

Sie begann nach der Schule eine Schneiderlehre, die sie 1938 beendete. Ab 1939 arbeitete sie zunächst als Telefonistin, anschließend als Werkstoffprüferin in einem Großbetrieb. Ihren Wunsch, zu studieren, konnte sie nicht verwirklichen, obwohl sie durch Abendkurse versuchte, die erforderliche Zulassung zu erlangen.

Nach dem Krieg wurde sie Betriebsrätin und später stellvertretende Betriebsratsvorsitzende und trat der IG Chemie-Papier-Keramik (IG CPK) bei. 1947 und 1948 besuchte sie die Akademie der Arbeit in Frankfurt.

Sie wurde 1947 in den Zonenfrauenausschuss des DGB in der britischen Zone gewählt und arbeitete seit 1950 hauptamtlich für den DGB in Düsseldorf und war dort Betriebsratsvorsitzende.

 


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