Deutscher Gewerkschaftsbund

07.12.2020
Arbeitsmarktpolitik

Haushaltsnahe Dienstleistungen fördern!

Worauf warten wir noch?

Zur Erinnerung: Ein Koalitionsvorhaben der letzten Bundesregierung (2017-2021) ist bislang nahezu unangetastet geblieben. Gemäß dem Koalitionsvertrag sollten haushaltsnahe Dienstleistungen mit dem Ziel bezuschusst werden, Familien zu entlasten. Finanzierungsmodelle wurden geprüft. Auch der DGB hat Vorschläge gemacht. Doch passiert ist in der vergangenen Legislaturperiode nichts. Dabei wäre eine Aufwertung haushaltsnaher Dienstleistungen ein großer gleichstellungspolitischer Wurf, weil sich Schwarzarbeit beseitigen ließe, die Betroffenen zudem bessere Löhne und eine soziale Absicherung erhalten könnten.

Das haben die Koalitionäre aus SPD, Bündnis90/ Die Grünen und FDP offensichtlich erkannt: Haushaltsnahe Dienstleistungen sollen durch ein Zulage- und Gutscheinsystem und die Möglichkeit für flankierende stuerfreie Arbeitgeberzuschuschüsse gefördert werden. Davon profitieren sollen zunächst Alleinerziehende, Familien mit Kindern und zu pflegende Angehörige, schrittweise alle Haushalte, so der Koalitionsvertrag.

 

 

Hand mit Gummihandschuh putzt Herd

DGB/dolgachov/123rf.com

Wir wissen wie es geht!

Der steigende Bedarf nach Unterstützungsleistungen im Privathaushalt darf nicht weiter Schwarzarbeit und prekärer Beschäftigung überlassen werden.
Über staatliche Zuschüsse kann Arbeit in privaten Haushalten so reguliert werden, dass Gute Arbeit, sichere Löhne und vernünftige Arbeitsbedingungen geschaffen werden können. Das funktioniert bereits in anderen Ländern und wurde auch in verschiedenen Modellprojekten in Deutschland bewiesen. Zugleich könnten zig-tausende Arbeitsplätze und neue Berufe mit neuen Entwicklungs- und Karrierechancen entstehen.


In diesem arbeitsmarkt aktuell erläutert der DGB, wie so ein Modell aussehen könnte und was es kostet. Hier geht es zur Ausgabe: Arbeitsmarkt aktuell


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