Deutscher Gewerkschaftsbund

04.11.2021

Neue Studie: Frauenanteil in Vorständen – Deutschland holt nur langsam auf

Geschäftsfrau

Gerd Altmann/Pixabay

Der Frauenanteil in den Vorständen börsennotierter Unternehmen steigt hierzulande – und dennoch kann Deutschland in puncto Geschlechtervielfalt in den Vorständen nicht mit vergleichbaren Wirtschaftsnationen wie Großbritannien, Frankreich oder Schweden mithalten. Das zeigt eine neue Studie der deutsch-schwedischen AllBright-Stiftung, die regelmäßig zum Frauenanteil in den Vorständen und Aufsichtsräten deutscher Unternehmen im europäischen und internationalen Vergleich berichtet.

Dass frauenfreie Vorstände immer mehr in zu einem Relikt vergangener Zeiten werden, ist sicher auch dem Führungspositionengesetz II zu verdanken. Die verbindlichen Vorgaben zur Beteiligung einer Frau richten sich im FüPoG II zwar nur an eine begrenzte Anzahl an Unternehmen. Dennoch ist das politische Signal unmissverständlich – und wird offensichtlich auch gehört!

Der Blick sollte sich aber nicht nur auf die Unternehmensspitzen konzentrieren. Die neue Bundesregierung ist gefordert, bessere Rahmenbedingungen für eine gleichberechtigte Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zu schaffen, damit Frauen die gleichen Chancen haben ihre beruflichen Talente zu entfalten und aufzusteigen. Auch sollte die ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie fortgeführt werden.  

Auch in der AllBright-Studie stehen die Ampelfarben im Fokus. Wer wissen will, welche Unternehmen in der grünen (mindestens 40 Prozent Frauen im Vorstand), gelben (mindestens eine Frau im Vorstand, aber unter 40 Prozent Frauenanteil) oder roten (keine Frau im Vorstand) Liste stehen, klickt einfach hier


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