Deutscher Gewerkschaftsbund

26.07.2018
Männer setzen Arbeitszeit-Standards

Männer setzen Arbeitszeit-Standards

Deshalb: Umverteilen statt vereinbaren!

Eigentlich wenig überraschend: Es sind immer noch die typischen „männlichen“ Arbeitszeitarrangements, die den Standard setzen. Das gilt in Führungspositionen noch mehr als anderswo: Überlange Vollzeitarbeit, dauerhafte Präsenz, Reisebereitschaft, lückenlose Erwerbstätigkeit. Da ziehen die Frauen den Kürzeren, weil nur sie es sind, die vom Standard abweichen. Viele Frauen arbeiten im Laufe ihres Erwerbslebens in Teilzeit, die Rückkehr in Vollzeit ist nicht selbstverständlich.

Der Arbeitsumfang im Erwerbsleben erklärt wesentlich den Gender Pay Gap, der bei Führungskräften in Deutschland im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2016 bei 30 Prozent lag, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis des Bruttostundenverdiensts vollzeitbeschäftigter Führungskräfte in der Privatwirtschaft in einer neuen Studie ermittelt hat.

Arbeitgeber seien gut beraten, Frauen und Männern mehr Zeitsouveränität zu gewähren, schlussfolgern die Autorinnen der Studie. Und auch die Politik ist in der Pflicht: Sie müsse gezielte Anreize setzen, um den Erwerbsumfang von Frauen und Männern etwa im Zuge der Familiengründung nicht zu weit auseinander klaffen zu lassen. Vorschläge liegen auf dem Tisch!

 

Hier geht's zur Pressemeldung des DIW
Hier geht's zur Studie

 


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