Deutscher Gewerkschaftsbund

22.10.2021

Wir brauchen einen gleichstellungspolitischen Aufbruch! Bündnis Sorgearbeit fair teilen zu den Koalitionsverhandlungen

Zum Start der Koalitionsverhandlungen fordern wir, das Bündnis Sorgearbeit fair teilen, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP auf, die gerechte Verteilung von unbezahlter Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern als eigenständiges Ziel im Koalitionsvertrag zu verankern und konkrete Maßnahmen zur Schließung der Sorgelücke zu vereinbaren.

Wir, die 13 Mitgliedsorganisationen haben vier Maßnahmen zusammengestellt und appellieren an die verhandelnden Parteien, diese umzusetzen und den Weg für eine gerechte Verteilung von unbezahlter Sorgearbeit zu ebnen!

  •  Entgeltersatzleistung für Pflegende
  •  10 Tage Freistellung für Väter bzw. zweite Elternteile rund um die Geburt mit vollem Lohnersatz
  •  Ausweitung der individuellen, nicht übertragbaren Elterngeldmonate
  •  Abschaffung der Lohnsteuerklasse V und Individualbesteuerung für alle

 

Mann mit Kind

Bündnis Sorgearbeit fair teilen

„SPD, Grüne und FDP wollen Deutschland modernisieren. Dazu gehört unweigerlich eine Umverteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen den Geschlechtern. Bereits vor der Corona-Pandemie haben Frauen den Großteil der Sorgearbeit übernommen, in der Krise ist die Sorgelücke gewachsen. Um die traditionelle Arbeitsteilung, die mit großen Nachteilen für Frauen verbunden ist, endlich hinter uns zu lassen, erwarten wir von den Parteien konkrete Maßnahmen im Koalitionsvertrag, die eine partnerschaftliche Verteilung von Sorgearbeit erleichtern.“

Anja Weusthoff, DGB-Bundesfrauensekretärin, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Frauenrats und Mitglied im Bündnis Sorgearbeit fair teilen


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