Deutscher Gewerkschaftsbund

Entgeltgleichheit

Frauen verdienen mehr!

vier Figuren vor Münzstapel, zwei Männer und zwei Frauen. Der Münzstapel hinter den männlichen Figuren ist höher.

DGB/123rf/Hyejin Kang

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – klingt gerecht, leuchtet ein und ist doch nicht überall der Fall. Wie lässt sich das Ziel „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ endlich erreichen?

Frauen arbeiten häufiger in kleineren (Dienstleistungs-) Unternehmen ohne Tarifbindung und Interessenvertretung, sie arbeiten zu Niedriglöhnen, in (unfreiwilliger) Teilzeit oder als geringfügig Beschäftigte. Die ungleiche Verteilung von unbezahlter Sorgearbeit, bezahlter Arbeitszeit und entsprechendem Einkommen zwischen Männern und Frauen sowie das nicht mehr zeitgemäße Ehegattensplitting führen zu einem festgefrorenen Gender Pay Gap von 20 Prozent. Um Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen zu erreichen, muss der Kreislauf der sogenannten Gender Gaps durchbrochen und gezielt an den Ursachen angesetzt werden.

Der DGB macht sich dafür stark, dass Frauen endlich den Lohn bekommen, den sie verdienen und fordert:

  • Ein wirksames Entgeltgleichheitsgesetz, das verbindliche Prüfverfahren und standardisierte Berichtspflichten für alle Unternehmen festschreibt.
  • Die Stärkung der Tarifbindung - insbesondere in frauendominierten Branchen.
  • Die finanzielle und gesellschaftliche Aufwertung von Berufsgruppen, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden. Soziale, personennahe Dienstleistungen, Einzelhandel, Reinigungsbranche, diese Berufsgruppen müssen die Bezahlung erhalten, die ihrer Bedeutung entspricht!
  • Die Neugestaltung des Einkommensteuerrechts derart, dass sich für Frauen keine strukturellen Benachteiligungen mehr ergeben.
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