Deutscher Gewerkschaftsbund

Aktuelle Meldungen

Equal Pay | Entgeltgleichheit

Kund­ge­bung am 18. März 2019

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Sozialverband Deutschland (SoVD) und der Deutsche Frauenrat (DF) laden ein zu einer gemeinsamen Kundgebung anlässlich des Equal Pay Day unter dem Motto „Recht auf Mehr!“. Die Entgeltlücke von 21 % muss endlich überwunden werden damit Frauen die Chance haben, finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. Kommt vorbei!

DGB
Equal Pay Day am 18. März 2019

Breite Unterstützung gegen die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen gab es bei unserer Kundgebung zum Equal Pay Day am 18. März 2019 am Brandenburger Tor. Neben der Bundesfrauenministerin Franziska Giffey waren auch Vertreterinnen der Bundestagsfraktionen unserer Einladung für einen politischen Schlagabtausch zum Schließen der Entgeltlücke gefolgt.

18. März 2019

Breite Unterstützung gegen die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen gab es bei un-serer Kundgebung zum Equal Pay Day am 18. März 2019 am Brandenburger Tor. Neben der Bundesfrauenministerin Franziska Giffey waren auch Vertreterinnen der Bundestagsfraktio-nen unserer Einladung für einen politischen Schlagabtausch zum Schließen der Entgeltlücke gefolgt. Bei Willensbekundungen darf es aber nicht bleiben! Gemeinsam mit dem SoVD und dem Deutschen Frauenrat fordern die DGB-Frauen von der Politik wirksame gesetzliche Maßnahmen zum Schließen der Entgeltlücke von 21 Prozent.

DGB
Equal Pay – Glei­cher Lohn für Frau­en und Män­ner!

Am 18. März ist Equal Pay Day – bis zu diesem Tag erhalten Frauen in Deutschland rechnerisch für ihre Arbeit kein Geld. Gewerkschaften und Frauenverbände machen am Equal Pay Day auf die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern aufmerksam. In welchen Branchen der "Gender Pay Gap" besonders hoch ist, hat sich der DGB-klartext genauer angesehen.

DGB/Hyejin Kang/123rf.com
Equal Pay Day 2019: "Recht auf Mehr!"

Frauen verdienen in den meisten Berufen immer noch weniger als ihre männlichen Kollegen. Das muss sich ändern. Darum haben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Sozialverband Deutschland (SoVD) und der Deutsche Frauenrat am 18. März beim Equal Pay Day in Berlin erneut auf die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern aufmerksam gemacht.

DGB/Martina Hesse
Equal Pay Day 2019: Wir las­sen nicht locker!

Frauen müssen noch immer auf durchschnittlich 21 Prozent Einkommen verzichten. Die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern verharrt seit Jahren auf hohem Niveau. Mit einer Aktion vor dem Brandenburger Tor zeigen der DGB, Deutscher Frauenrat und Sozialverband Deutschland am Equal Pay Day: Wir lassen nicht locker, bis Frauen gleich bezahlt werden und der Equal Pay Day Silvester stattfindet.

DGB/Le Moal Olivier/123RF.com

Aufwertung sozialer Dienstleistungsberufe

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Ho­me­of­fi­ce darf Frau­en nicht stär­ker be­las­ten

Frauen und Männer mit Kindern nutzen flexible Arbeitszeiten sehr unterschiedlich, zeigt eine Studie des WSI der Böckler-Stiftung: Väter stecken mehr Zeit in den Job, Mütter in die Kinderbetreuung. DGB-Vize Elke Hannack fordert deshalb „mehr Bewegung in den Köpfen bei Männern und Frauen.“ Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung muss partnerschaftlich aufgeteilt werden.

Colourbox
Rat und Par­la­ment er­zie­len vor­läu­fi­ge Ei­ni­gung zur Ver­ein­bar­keits­richt­li­nie

Die rumänische Ratspräsidentschaft und das Europäische Parlament konnten am 24.01.19 eine vorläufige Einigung über den Vorschlag der Europäischen Kommission für eine neue Richtlinie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Eltern und pflegende Angehörige erzielen.

DGB
Fa­mi­lienent­las­tungs­ge­setz: DGB-Vor­schlä­ge sind ge­rech­ter

Der Bundestag hat heute das Familienentlastungsgesetz beschlossen, wodurch Familien künftig fast zehn Milliarden Euro weniger Steuern zahlen sollen. Der DGB-Steuerrechner zeigt allerdings: Eine Umsetzung der steuerpolitischen Vorschläge der Gewerkschaften wäre nicht nur gerechter, sondern würde auch für mehr Entlastung sorgen.

DGB/Andrii Dragan/123rf.com

Entgelt & Gleichstellung

Abschaffung des §219a StGB

"Auf­he­bung von §219a ein­zig sinn­vol­le Lö­sung"

Der DGB fordert die Bundesregierung auf, die Streichung des Paragraphen 219a StGB als Gewissensentscheidung zur fraktionsoffenen Abstimmung zu stellen. "Das wäre ein klares Zeichen gegen rechtspopulistische und antifeministische Kräfte", sagte die stellvertretende Vorsitzende Elke Hannack.

DGB/Simone M. Neumann
Schwan­ger­schafts­ab­bruch: "Frau­en ha­ben ein Recht auf In­for­ma­tio­nen"

Nicht ersatzlos streichen, nur ergänzen: Die Bundesregierung will den Zugang zu Informationen erleichtern, hält aber an dem umstrittenen Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche fest. "Besser wäre es gewesen, klare Kante gegen rechtspopulistische und antifeministische Kräfte zu zeigen", kritisiert DGB-Vize Elke Hannack.

DGB/Simone M. Neumann
"Das ist ein fau­ler Kom­pro­miss"

Nicht ersatzlos streichen, nur ergänzen: Die Bundesregierung hält an dem umstrittenen Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche fest. "Auf Betreiben großer Teile der Union unterlässt es die Bundesregierung, mit einer Streichung des Paragrafen 219a klare Kante zu zeigen gegen rechtspopulistische und antifeministische Kräfte", kritisiert DGB-Vize Elke Hannack.

DGB/Simone M. Neumann
DGB Bun­des­kon­gress #dg­b21 be­für­wor­tet ein­hel­lig die Auf­he­bung von §219a StGB

DGB Bundeskongress #dgb21 befürwortet einhellig die Aufhebung von §219a StGB. „Frauen brauchen umfassende Informationsfreiheit über Schwangerschaftsabbrüche, und Ärztinnen und Ärzte brauchen endlich Rechtssicherheit“, warb DGB-Vize Elke Hannack für den Antrag des DGB Bundesfrauenausschusses. Deshalb müsse § 219a StGB aufgehoben werden.

DGB / Simone M. Neumann
Brei­tes Bünd­nis für Auf­he­bung von § 219a StGB

In einem offenen Brief fordern die DGB-Frauen in einem breiten Bündnis von 26 Verbänden und Organisationen §219a StGB aufzuheben. Die unterzeichnenden Organisationen fordern umfassende Informationsfreiheit über Schwangerschaftsabbrüche und Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte.

DGB / Araadom

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Ge­walt und se­xu­el­le Be­läs­ti­gung am Ar­beits­platz The­ma bei der UNO

Seit Oktober 2017 ist sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz durch die #MeToo-Debatte weltweit Thema. Bei der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, einer Sonderorganisation der UNO, wird ab dieser Woche eine Konvention gegen Gewalt und sexuelle Belästigung in der Arbeitswelt diskutiert. Dafür haben die Gewerkschaften sich eingesetzt – schon vor der #MeToo-Debatte.

DGB/thodonal/123rf.com
El­ke Han­nack im TV-­In­ter­view zum The­ma Se­xu­el­le Be­läs­ti­gung am Ar­beits­platz

Einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zufolge hat mehr als die Hälfte aller Beschäftigten schon einmal sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erfahren. Nach einer aktuellen Umfrage von REPORT MAINZ unter den 30 DAX-Konzernen wurden jedoch nur elf Fälle von sexueller Belästigung aus den letzten zwei Jahren gemeldet.

DGB/Simone M. Neumann
Se­xu­el­le Be­läs­ti­gung: Prä­ven­ti­on durch Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen mit kla­ren, ver­bind­li­chen Re­geln

Arbeitgeber sind verpflichtet, präventiv gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu handeln. Doch nur ein Viertel der Arbeitgeber hat bisher eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen, die dazu verbindliche Rahmenbedingungen und Handlungssicherheit für Verantwortliche schafft. Der Handlungsbedarf ist entsprechend groß.

DGB/Pan Xunbin/123rf.com
Se­xis­mus am Ar­beits­platz prä­ven­tiv an­ge­hen

Die Hälfte aller Beschäftigten hat sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt - im Büro, bei Betriebsfeiern oder im Lift. Auch wenn Frauen selbstbewusster und Männer sensibler werden, ändert sich nur langsam etwas resümiert der Tagesspiegel und zitiert u. a. den DGB und die NGG dazu.

Colourbox

Internationale Gewerkschaftspolitik

Veröffentlichungen der DGB-Frauen

DGB-Projekt "Was verdient die Frau?"

Dein Sprungbrett – Webinare und Beratung für junge Frauen

DGB-Projekt "Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten"

DGB-Projekt "Zwischen Familie & Beruf passt kein ODER"

Klischeefrei

DIREKT ZU IHRER GEWERKSCHAFT

Logos der acht DGB-Mitgliedsgewerkschaften
DGB

DGB-INFOSERVICE EINBLICK

Das Hilfetelefon - Gewalt gegen Frauen

BAFZA

Perspektive Wiedereinstieg

BMFSFJ/BA