Deutscher Gewerkschaftsbund

05.02.2015

Was heißt denn hier Mutterschutz?!

Eltern werden! Eigentlich können sich die meisten Frauen und Männer nichts Schöneres vorstellen. Ein freudiges Ereignis eben. Aber: Bei allem, was sich mit der Geburt eines Kindes für Frauen und Männer ändert … für Frauen im Job beginnen Probleme und Schwierigkeiten oft schon mit dem Eintritt der Schwangerschaft. Schwanger zu sein und mitten im Berufsleben zu stehen, ist nur in den seltensten Fällen selbstverständlich; das zeigt der Blick auf die Schwierigkeiten, die schwangere und stillende Frauen am Arbeitsplatz erfahren.

Deshalb ist die geplante Novellierung des Mutterschutzgesetzes eine Chance: für ein zeitgemäßes, an den technischen, medizinischen und arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisstand angepasstes und um den Schutz vor struktureller Benachteiligung gestärktes Mutterschutzrecht.

Schwangere oder stillende Frauen und ihr Kind haben Anspruch auf bestmögliche Bedingungen für Sicherheit und Gesundheit. Zugleich haben schwangere Frauen und stillende Mütter Anspruch auf größtmögliche Teilhabe an der Erwerbsarbeit und an sozialen Chancen. Doch in der Praxis erleben viele Frauen, dass ihre Mutterschaft als Privatangelegenheit angesehen wird. Die Schutzabsichten verkehren sich häufig ins Gegenteil und werden zum Anlass genommen, Frauen aus der Erwerbstätigkeit herauszudrängen.

Was sich im Mutterschutzrecht ändern muss und wie es umgesetzt werden könnte, damit haben sich ausgewiesene Arbeitsschutzexpertinnen und Frauenpolitikerinnen des DGB, der Arbeitnehmerkammer Bremen, des Arbeitskreises Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF) und der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) intensiv beschäftigt.


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