Deutscher Gewerkschaftsbund

21.03.2014

Equal Pay Day 2014


22 Prozent weniger Entgelt als Männer im Durchschnitt – das ist die Realität für Frauen in Deutschland. Damit ist die Entgeltlücke hierzulande größer als in den meisten EU-Ländern. Auch wenn Frauen genauso viel und genauso gut arbeiten wie ihre männlichen Kollegen, ist ihr Entgelt deutlich geringer. Das muss sich ändern!


Am 21.3.2014 fand in Berlin am Brandenburger Tor eine große Kundgebung statt. Gemeinsam mit dem SoVD und dem Deutschen Frauenrat forderten die DGB-Frauen "Recht auf mehr!":

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Für alle, die es genau wissen wollen, erläutert Walter Joachimiak vom Statistischen Bundesamt in Frankfurt, wie der Equal Pay Day als Datum berechnet wird: 22% von 365 Tagen sind 80 Tage. Wer ab dem 1. Januar auf dem Kalender 80 Tage abzählt, gelangt zum 21. März.

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Frauen haben “Recht auf Mehr!“ Wir fordern:

  • einen Rechtsanspruch auf Rückkehr aus Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigung, damit Frauen nach einer familienbedingten Reduzierung ihre Arbeitszeit wieder aufstocken können.
  • alle Arbeitsverhältnisse sozial abzusichern, um alle Arbeitnehmer/innen bei der Durchsetzung ihres Anspruches auf Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall u.v.a.m. zu unterstützen.
  • gesetzliche Regelungen zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit,
    damit Unternehmen verpflichtet werden, ihre Entgeltpraxis geschlechtergerecht zu gestalten.
  • die Einhaltung bestehender Tarifverträge und einen gesetzlichen Mindestlohn als Lohnuntergrenze,
    weil Frauen besonders häufig für Dumpinglöhne arbeiten müssen.

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