Deutscher Gewerkschaftsbund

11.11.2016

Auch beim Weihnachtsgeld gehen Frauen häufiger leer aus

Kleiner Schlitten mit Banknoten

DGB/Liubov Mikhaylova/123rf.com

Rund 55 Prozent der Beschäftigten erhalten eine Jahressonderzahlung in Form eines Weihnachtsgeldes. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Internetseite www.lohnspiegel.de, die vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird und an der sich rund 6.000 Beschäftigte beteiligt haben. Die Chancen, ein Weihnachtsgeld zu erhalten, sind ungleich verteilt. Den größten Unterschied macht es dabei, ob nach Tarifvertrag bezahlt wird oder nicht: Unter den Beschäftigten, in deren Betrieb ein Tarifvertrag gilt, erhalten 71 Prozent ein Weihnachtsgeld. Ist der Arbeitgeber nicht tarifgebunden, können sich nur 44 Prozent über die Sonderzahlung freuen. Da Frauen häufiger in kleineren Betrieben arbeiten, profitieren sie seltener von einem tariflich geregelten Entgelt  - und erhalten seltener Weihnachtsgeld als Männer. Bei den Frauen sind es 51 Prozent, bei den Männern dagegen 57 Prozent.

Die PM mit Grafik und Tabelle (pdf): http://www.boeckler.de/pdf/pm_ta_2016_11_09.pdf


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