Deutscher Gewerkschaftsbund

09.10.2014

Neues DGB-Projekt: „Was verdient die Frau? Wirtschaftliche Unabhängigkeit!“

Am 1. September hat das neue Kooperationsprojekt „Was verdient die Frau? Wirtschaftliche Unabhängigkeit“ des DGB Bundesvorstands und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seine Arbeit aufgenommen. Für die kommenden zwei Jahre hat sich das Projekt zum Ziel gemacht, für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen zu werben – und damit auch für eine geschlechtergerechte Entgeltpraxis und für faire (Arbeits-)Bedingungen für ihre gleichberechtigte Teilhabe am Erwerbsleben. Dabei legt das Projekt seine inhaltlichen Schwerpunkte auf den Übergang von der Ausbildung in den Beruf und rund um die Familienphase – die zentralen Meilensteine für eine gelingende selbstbestimmte Erwerbsbiographie.

In der ersten Projektphase werden die vorhandenen (wissenschaftlichen) Erkenntnisse zum Wirkungszusammenhang von Entgeltlücke, existenzsichernder Beschäftigung und wirtschaftlicher Unabhängigkeit gesichtet und aufbereitet. Dabei stehen drei Zielgruppen im Fokus: politische Entscheidungsträger/innen, gewerkschaftliche Multiplikator/innen und betriebliche Interessenvertreter/innen. Aber auch Frauen, die kurz vor dem Berufseinstieg nach der Ausbildung oder vor bzw. in einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung stehen, werden angesprochen.

Die erarbeiteten Ergebnisse sollen anschließend durch unterschiedliche Medien gezielt an die Zielgruppen herangetragen werden. Neben der Informationsvermittlung über die geplante projekteigene Homepage, platziert das Projekt das Thema „Wirtschaftliche Unabhängigkeit“ in den sozialen Medien. Denn Soziale Medien bieten sowohl Akteur/innen auf der betrieblichen, gewerkschaftlichen und politischen Ebene, als auch (jungen) Frauen die Möglichkeit, das Thema breit zu diskutieren und Erfahrungen und Anregungen auszutauschen. Damit bietet das Projekt zukünftig eine Plattform für Austausch und Diskussionen rund um das Thema „Wirtschaftliche Unabhängigkeit“ von Frauen.

Weitere Informationen folgen.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an die Projektleiterinnen:

Mareike Richter mareike.richter@dgb.de und Ricarda Scholz ricarda.scholz@dgb.de


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