Deutscher Gewerkschaftsbund

04.12.2017
Ein Netzwerk, das bewegt!

2. Tag der Bundesfrauenkonferenz

24. November 2017

 

Netzwerken mal anders - das Barcamp! 

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DGB/ Kerstin Müller

Ein Netzwerk, das sich austauscht!

Zum ersten mal veranstalteten die DGB-Frauen ein Barcamp . Gewerkschafterinnen tauschten sich zu unterschiedlichen Themen rund um die Gleichstellung von Frauen und Männern aus - und das immer auf Augenhöhe! Sessions gab's zu den Themen Gewalt gegen Frauen, Zukunftoffensive Frauen, der zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung.

 

Thorben Albrecht: Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt 

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DGB/ Kerstin Müller

Ein Netzwerk, das sich informiert!

Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbei tund Soziales, skizzierte in seinem Vortrag die Herausforderungen in der digitalen Arbeitswelt, definierte Handlungsbedarfe und behielt Frauen dabei fest im Blick.

   

Aktionen des DGB zum Tag gegen Gewalt gegen Frauen

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DGB/ Kerstin Müller

Ein Netzwerk, das Schweigen bricht!

Die Gewerkschaftsfrauen und Staatssekretär Thorben Albrecht setzten ein starkes Zeichen und beteiligten sich an der Aktion #schweigenbrechen des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen. Und mit einem Pressegespräch und einer Fotoaktion machten sich die DGB-Frauen stark für ihre Forderungen.

  • Pressegespräch anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

    Pressegespräch anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen


    Was auf betrieblicher und auf politischer Ebene für den Schutz von Frauen vor Gewalt – national und international – getan werden muss, schilderten Elke Hannack, stellvertretende DGB-Bundesvorsitzende, Erika Krause-Schöne, stellvertretende GdP-Bundesfrauenvorsitzende und Birgit Pitsch, NGG-Referatsleiterin Frauenpolitik, mit konkreten Praxisbeispielen und Forderungen bei einem Pressegespräch am 24. November. „Gewerkschaften engagieren sich gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“, sagte Elke Hannack und betonte: „Die Beseitigung von sexualisierter Gewalt am Arbeitsplatz ist Teil 'Guter Arbeit', die Gewerkschaften gestalten wollen.“ Arbeitgeber und Politik müssen ihren Teil dazu beitragen, Prävention wirksam zu gewährleisten und Betroffenen zu helfen. Obwohl das Thema sexualisierte Gewalt seit Jahren auf der gewerkschaftlichen Agenda steht, ist es auf betrieblicher Ebene noch viel zu oft ein Tabu. Hier muss sich etwas ändern. Gebraucht werden mehr Betriebsvereinbarungen, um die Präventionsarbeit in den Betrieben und Dienststellen zu stärken.

    Die Politik forderten die DGB-Frauen auf:

    • die Istanbul-Konvention umzusetzen,
    • das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zu erweitern,
    • kommunale und regionale Strukturen zu stärken,
    • einen Rechtsanspruch aller Opfer häuslicher Gewalt zu implementieren,
    • die ILO-Konvention gegen Gewalt am Arbeitsplatz zu unterstützen.
  • Flagge zeigen gegen Gewalt gegen Frauen!

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    DGB/ Kerstin Müller

 

Geschäftsbericht: Was wir bewegt haben

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DGB/ Kerstin Müller

Ein Netzwerk, das zurückblickt!

In den letzten vier Jahren haben die DGB-Frauen die Gleichstellung von Frauen und Männern nach vorne gebracht. Auf eins konntetn sie sich dabei immer verlassen: Auf ein Netzwerk von starken Frauen, das zusammenhält.

 

Antragsberatung

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DGB/ Kerstin Müller

Ein Netzwerk, das seine Ziele für die Zukunft festlegt!

Spannende Debatten, intensive Beratungen, gute Beschlüsse –die 19. DGB Bundesfrauenkonferenz hat ganze Arbeit geleistet: Über 60 Anträge, drei Initiativanträge und eine Handvoll Änderungsanträge lagen den Delegierten der 19. DGB Bundesfrauenkonferenz – von der achtköpfigen Antragsberatungskommission intensiv und gewissenhaft vorbereitet –zur Beratung und Beschlussfassung vor.

  • Antragsberatung

    Antragsberatung

    Die große Anzahl und die inhaltliche Breite der Anträge im Sachgebiet A „Gute Arbeit für Frauen“, zeigen, was die Gewerkschafterinnen vor allem bewegt und antreibt: Sie wollen die Perspektive öffnen und den Blick weiten für die Arbeitsbedingungen von Frauen im Zeichen des technologischen und arbeitsorganisatorischen Wandels und fordern Gute Arbeit auch für Frauen. Die digitale Zukunft, so der Anspruch, müsse geschlechtergerecht gestaltet werden.

    Unzufriedenheit und Ungeduld spiegeln sich vor allem in den Forderungen der einhellig gefassten Beschlüsse im Sachgebiet E „Finanz- und Steuerpolitik“: Angesichts langjähriger eindeutiger Beschlüsse, auch des DGB Bundeskongresses, fordern die Gewerkschafterinnen, die Transformation des Ehegattensplittings in eine Individualbesteuerung endlich auch politisch voranzutreiben. Dazu müssen die beschlossenen Schritte zur Abschaffung des Ehegattensplittings in die steuerpolitischen Eckpunkte des DGB aufgenommen und Aufklärungsarbeit geleistet werden. Die Delegierten waren sich einig, dass es an der Zeit sei, eine Kampagne zu starten, um die politischen und gesellschaftlichen Vorbehalte gegen die Abschaffung des Ehegattensplittings im Steuergesetz endlich abzubauen und sich auch gegenüber dem Bundesgesetzgeber eindeutig für die Einführung einer Individualbesteuerung einzusetzen.

    Klare Erwartungshaltungen kommen auch in den Beschlüssen im Sachgebiet H „Organisationspolitik“ zum Ausdruck: Die Delegierten erwarten, dass der DGB Bundesvorstand dem eigenen programmatischen Anspruch gerecht wird und sich für die Einführung einer Frauenquote in Leitungspositionen auf allen Ebenendes DGB stark macht. Gleich mehrere Anträge ähnlichen Inhalts verdeutlichen die wachsende Ungeduld; Kontroversen gab es nicht, die Anträge wurden einstimmig beschlossen. Aktive Frauen- und Gleichstellungspolitik in allen Organisationen auf allen Organisationsebenen werde angesichts der Feminisierung der Arbeitswelt eine wichtige gewerkschaftspolitische Aufgabe der Zukunft sein.

    Als größte Interessenvertretung erwerbstätiger Frauen in Deutschland, das bekräftigten die Delegierten schließlich in einer als Initiativantrag eingebrachten Resolution, werden die Frauen im Deutschen Gewerkschaftsbund gleichstellungspolitische Rückschritte und antifeministische Einstellungen nicht hinnehmen. Rechten Ideologien und rechtsextremem Gedankengut werden sie entschieden entgegentreten und mit Nachdruck ihre gleichstellungspolitischen Ziele verteidigen. Denn: Gleichberechtigung ist ein Grundrecht und nicht verhandelbar!

     

 

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