Die Minijobreform hat das erklärte Ziel, Arbeitslosen einen Weg in existenzsichernde Beschäftigung zu bahnen, gründlich verfehlt. Weil in einigen Branchen überwiegend Minijobs angeboten werden, finden viele Arbeitssuchende keine reguläre Beschäftigung. Dies gilt vor allem für Frauen, für die Minijobs längst die alltäglichen Form der Beschäftigung geworden sind.
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Zur heutigen Debatte im Deutschen Bundestag über eine Quote für Frauen in Führungsfunktionen hat Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende, an die Bundestagsabgeordneten appelliert, das Problem des viel zu geringen Frauenanteils in den Spitzenämtern der deutschen Wirtschaft nicht auf einen Schlagabtausch über eine Quotenregelung für Aufsichtsräte zu verengen.
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Der Koalitionsbeschluss zur Anhebung der Minijob-Grenze auf 450 Euro ist keineswegs eine Gehaltserhöhung, "Nicht eine MinijobberIn wird dadurch mehr Geld in der Tasche haben", erklärte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Stattdessen würden noch mehr Menschen in den Niedriglohnbereich gedrängt. Eine Hilfe für die Betroffenen wäre ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro die Stunde.
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07.03.2011 -
Anlässlich des 100. Internationalen Frauentages am 8. März erklärt DGB-Vizin Ingrid Sehrbrock: "Frauen in Deutschland haben viel erreicht, die Gleichberechtigung von Frau und Mann ist im Grundgesetz festgeschrieben. Von einer echten Gleichstellung sind wir in unserem Land aber noch weit entfernt."
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07.03.2011 -
Die Wurzeln des nun zum 100mal gefeierten Internationalen Frauentages liegen in der Tradition proletarischer Frauenkämpfe, daran besteht kein Zweifel. Und insbesondere geht er zurück auf demonstrierende Textil- und Tabakarbeiterinnen.
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07.03.2011 -
Am 25. März ist es wieder soweit: Frau trägt rot. Zumindest bei der Handtasche, denn trotz aller Gleichberechtigungs-bemühungen verdienen Frauen immer noch weniger Geld als Männer. Und zwar so viel weniger, dass sie bis zum 25. März 2011 arbeiten müssten, um statistisch genau so viel Entgelt zu erhalten, wie die Männer bis zum 31.12.2010 erhalten haben.
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Wie groß ist der Einkommensabstand zwischen Frauen und Männern? Was verdienen Frauen in einzelnen Berufen in Abhängigkeit von Berufserfahrung, Betriebsgröße, Führungsposition und Region (West/Ost) im Vergleich zu Männern? Der FrauenLohnSpiegel gibt Antwort. Für 280 Berufe informiert dieser nicht-kommerzielle und kostenlose Gehalts-Check über die Frage "Wer verdient was?". Betreut wird dieses Internetportal vom WSI-Tarifarchiv in der Hans-Böckler-Stiftung. Es basiert auf freiwilligen und anonymen Gehaltsangaben seiner Nutzer. Bislang haben sich 180.000 Beschäftigte an der laufenden Online-Umfrage beteiligt. Der Gehalts-Check wird regelmäßig aktualisiert und erweitert.
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100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag haben wir viel erreicht. Die aktuelle Situation in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zeigt uns aber auch, dass wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen dürfen. Immer mehr Frauen sind gut ausgebildet und berufstätig – das ist richtig. Viel zu oft aber zu niedrigsten Löhnen, in unfreiwilliger Teilzeit, befristet und in Minijobs.
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